Trekking, Climbing, Wadi-Bashing

Aktivurlaub

Entdecken Sie ihren ganz persönlichen Oman – über 10.000 Kilometer Teerstraßen und 25.000 Kilometer Piste laden dazu ein. Die Beschilderung ist zweisprachig – Arabisch und Englisch. Selbst mit einfachen Leihwagen kommt man heute problemlos in manche der beeindruckenden Gebirgstäler und an den Rand der Sandwüste Wahiba. Wer aber tiefer eindringen will in die weitgehend unberührten Landschaften, der braucht einen Geländewagen und sollte unbedingt schon vorher einige Erfahrung mit solchen Fahrzeugen gemacht haben.

So manche Bergpiste wird unvermittelt extrem eng und steil, die weiten Sandflächen der Wahiba und des Rub al Khali stellen höchste Anforderungen an das fahrerische Können. Am Besten vertraut man hier sein Fahrzeug einem Beduinen-Guide an.

Die Wadis des Hadjargebirges bestechen durch geologische Vielfalt. Jedes ist eine Welt für sich. Überall trifft man auf freundliche und hilfsbereite Menschen. Ihren Gruß zu erwidern ist eine Selbstverständlichkeit — ihren Rat das Wetter betreffend zu befolgen ist zwingend. Bereits ein einziger starker Schauer kann die engen Trockentäler in reißende Sturzbäche verwandeln.

Festes Schuhwerk nicht vergessen! 42 gut markierte Trekkingpfade eröffnen atemberaubende Einblicke in die zerklüftete und spektakuläre Bergwelt Nordomans. Die Wege weitab der Straßen führen durch uralte Siedlungen, entlang kilometerlanger Bewässerungskanäle, durch schwindelerregende Steilwände und auf kühle Hochplateaus. Wer als Kletterer endlich einmal abseits der gängigen Routen unterwegs sein will, der findet hier sein El Dorado. Eins werden mit der Natur, in Oman wird dieser Traum vieler Menschen schnell zur Wirklichkeit.

Wer sich für ein paar Tage ganz aus unserer technisierten Welt ausklinken will, der sollte die weiten Dünen der Wahiba mit dem Kamel durchqueren. Schnell überträgt sich der langsame Rhythmus des gemächlichen Schrittes des Tieres auf einen selbst. Zeit wird zu einem irrelevanten Faktor. Die Sinne werden geschärft. Das Auge nimmt immer mehr Nuancen in den wechselnden Schattierungen der Farbe des Sandes wahr, das Ohr vernimmt das leise Rieseln der Sandkörner über die Dünenkämme. Trocken klebt die Zunge am Gaumen, erwartet sehnsüchtig den nächsten Schluck kühlendes Wasser. Eine Woche dauert die Reise im Einklang mit der Natur und sich selbst. Dann erblickt man am Horizont einen blauen Streifen über dem gelben Sandmeer. Es ist keine Fata Morgana, sondern der Indische Ozean, der die Mühen des langen Rittes mit seinen warmen, sanften Wellen belohnt.